E-Bike Akkus sind neben dem Motor das wichtigste Bestandteil eines E-Bikes, da er den Motor mit Energie versorgt. Erfahrt, welche Akkus es gibt und welche Tipps wir haben.

Akkus für E-Bikes

Jeder Pedelec-Fahrer kennt ihn, den E-Bike-Akku in verschiedenen Größen, Formen und Farben. Der Akku ist der Energielieferant des E-Bikes. Sie besitzen eine hohe Lebensdauer und eine enorme Reichweite. Der E-Bike-Akku schafft meistens eine Reichweite von über 100 Km, ohne ihn aufladen zu müssen. Der Akku kann sich entweder am oder im Hauptrahmen sowie am Gepäckträger befinden. Häufig verwendete Akkus sind Lithiumionen (Li-Ion) Akkus. Sie haben eine fünf bis zehnmal höhere Energiedichte als früher hergestellte Akkus und sind zu dem viel leichter. Sie unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller in Gewicht, Energiegehalt, Größe und im Batterie-Management-System, aber in erster Linie vom Preis. Für das Aufladen braucht der Akku ca. zwei bis fünf Stunden. Der Akku kann bequem an die hauseigene Steckdose angeschlossen werden.

Reichweite

Wie weit mit einer Akkuladung gefahren werden kann, hängt davon ab, wie viel Strom der Akku abgibt. Die Größe „Wattstunde“ (Wh) steht für die Menge an Energie, die der Akku über eine Stunde hinweg Kapazität hat. Also das Vermögen an Leistung, welche der Akku abgibt. Je größer der Wh-Wert ist, desto größer ist die Reichweite mit einer Akkuladung. Errechnen kann man den Wert der „Wattstunden“ (Wh), wenn der Wert der vorliegenden elektrischen Spannung (Volt, V) multipliziert wird mit den vorhandenen Ampèrestunden (Ah).  Ein Rechenbeispiel ist Folgendes: Ein Akku mit 10 Ah und 26 V ergibt multipliziert einen Wert von 260 Wattstunden, womit dann bei idealen Verhältnissen etwa 100 Kilometer gefahren werden kann.

Um den Akku vor Verschleiß und schneller Entladung zu schützen:

  • Stop-and-go vermeiden
  • ausgeglichen fahren
  • vor dem Start runter schalten, denn der Start verlangt die stromintensivste Motorleistung
  • nur an Anstiegen und beim Anfahren die höchste Unterstützungsstufe nutzen
  • flache und ebene Strecken bevorzugen
  • den Reifendruck sowie das Gewicht der fahrenden Personen beachten
  • zusätzliches Gewicht, zum Beispiel in Form von vollgepackten Taschen, vermeiden, denn jedes Gramm weniger spart Energie
  • Zwischenladen, doch Achtung, ständiges Laden verringert die Batterielebensdauer
  • schneller als 25 km/h fahren, denn dann fällt die Motorunterstützung weg und du sparst Energie

Lagerung und Pflege des E-Bike-Akkus

Da der E-Bike-Akku ein hochwertiges und teures Element ist, solltest du ihn auch schonend behandeln und pflegen. So sollte das E-Bike im Sommer bei warmen Temperaturen nicht in der prallen Sonne stehen, sondern lieber im Schatten. Auch eine Umgebungstemperatur von 30°C solltest du unbedingt vermeiden. Eine trockene Lagerung  bei einer Temperatur von 0 bis 20 Grad ist notwendig, um die Lebensdauer zu erhöhen. Sind Minusgrade ist es wichtig, das E-Bike nicht draußen stehen zu lassen. Im Winter bei der Einlagerung des Akkus ist darauf zu achten, wie viel Energie dieser noch hat. Bei E-Bike Nutzung im Winter den abnehmbaren Akku im Haus lagern.

Erst kurz vor Fahrtbeginn kann der Akku wieder eingesetzt werden.  Den Akku niemals im komplett vollen oder leeren Zustand über eine längere Zeit lagern, daher innerhalb von 6 Monaten den Akku mindestens einmal ganz aufladen.  Die Lagerung bei einem Ladezustand von 30-70% ist völlig ausreichend und der Verschleiß ist nicht so hoch. Vermeide die Verwendung von Reinigungsmitteln oder Hochdruckreinigern. Bei der Reinigung ist der Akku immer abzunehmen. Vermeide den Kontakt mit Wasser. Entferne den Schmutz einfach mit einem feuchten Lappen oder Tuch.

Dualer Student und Blog-Schreiber für newbikez!