E-Bikes sind auf dem Fahrradmarkt relativ neu und werden immer beliebter. Sie sind innovativ und besitzen im Gegensatz zum herkömmlichen Fahrrad einen Akku.

Tretunterstützung inklusive

E-Bikes sind für lange Strecken geeignet, die auch Steigung und Gefälle aufweisen. Mit Fahrrädern ist es mühsam und anstrengend durch bergiges Gelände zu fahren. Mit einem Akku hingegen ist es ganz simpel. Der Fahrer schwitzt nicht und kommt nicht erschöpft am Berg an. Dabei setzt die Tretunterstützung nur ein, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Der Akku schaltet sich automatisch bei 25 Km/h ab, bei zulassungspflichtigen E-Bikes erst ab 45 Km/h. Trotz Akku sind sie umweltfreundlich und eine gute Alternative, da sie alltags- und freizeittauglich sind.

Menschen, die ein Elektrofahrrad besitzen, fahren länger und öfter. Sie bekommen eine aktive Tretunterstützung und sind nicht mehr erschöpft. Der Akku hält bis zu einer Reichweite von 130 Km. Es entsteht ein Trend zu mehr Bewegung, weil Dynamik und Unabhängigkeit im Vordergrund stehen. Der Rückenwind ist beim E-Bike stärker als der Gegenwind. Trotz Tretunterstützung verbrennt der Fahrer Kalorien und trainiert die Muskeln, daher ist es auch ein Sport und kein Fahrrad für faule Leute.

E-Bikes sind im Trend

Anfang der 2000er Jahre waren Elektrofahrräder kaum auf den Fahrradmarkt etabliert und herkömmliche Fahrräder dominierten seit Anfang des 20.Jahrhunderts den Markt. Seit 2009 steigen die Verkaufszahlen von E-Bikes rasant an und es kam sogar so weit, dass 2016 in Deutschland mehr neue E-Bikes abgesetzt wurden als normale Fahrräder. Es ensteht eine neue Form der elektrischen Mobilität durch E-Bikes, nachdem das Elektroauto auf dem Markt so gut wie gar nicht den erwarteten Erfolg erzielte. Es ist somit eine gute Alternative zu Fahrrädern, Autos und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Bereits 1,5 Millionen Deutschland in Menschen fahren E-Bikes. Für sie hat das normale Rad ausgedient. Auch sie lassen das Auto öfter stehen und nutzen ihr Elektrofahrrad für alltägliche Sachen – somit schonen sie die Umwelt und betätigen sich sportlich.

Vielfältige Zielgruppen

Ursprünglich waren Rentner und Senioren die primäre Zielgruppe der E-Bike Hersteller, es gab keine breite Produktpalette wie sie es heute gibt und anfangs nur E-Trekkingräder oder Citybikes. Doch in den letzen Jahren änderte sich die Situation und es gab viele neue E-Bike Modelle. Die herkömmlichen Fahrraftypen wie Mountainbikes, Rennräder oder Lastenräder wurden motorisiert und boten somit allen Fahrradfahrern eine Alternative. Der Markt wurde revolutioniert und die neu eingeführten Produkte spiegelten sich in den Verkaufszahlen und Umsatz wieder.

Höhere Nachfrage

Es stellt sich die Frage, ob das herkömmliche Fahrrad vom E-Bike abgelöst wird. Aktuell werden aufgrund der hohen Verkaufszahlen E-Bikes beliebter, da sie die zukünftigen Innovationen mit sich bringen. Den Sprung in den Markt haben Elektrofahrräder geschafft und sind somit in die Alltagsmobilität integriert.

Vorausblickend wird es noch weitere motorisierte und modifizierte Fahrräder geben, die einmal herkömmliche Fahrräder waren. Menschen werden von normalen Fahrrädern zu E-Bikes umsteigen sowie Autofahrer und Pendler, die relativ kurze Strecken bewältigen müssen, erkennen, dass E-Bikes kostengünstiger und umweltfreundlicher sind.

Dualer Student und Blogartikel-Schreiber für NewBikez!